Ältere demente Frau und junge Frau schauen gemeinsam in die Kamera

Menschen mit Demenz erreichen

Was sind Wohn-Pflege-Gemeinschaften?

In einer Wohn-Pflege-Gemeinschaft sind sieben bis zwölf pflegebedürftige Menschen zu Hause. Sie sind aus körperlichen oder psychischen Gründen auf Begleitung, Betreuung und Pflege angewiesen. Zur Wohnung gehören private Zimmer und gemeinsam genutzte Räume. Angehörige bringen sich mit ihren Möglichkeiten ein, Pflegekräfte und Alltagsbegleiter/innen des ambulanten Pflegedienstes sichern die Rund-um-die-Uhr-Versorgung.

Alle zusammen organisieren einen gemeinsamen Haushalt. Dazu gehören: gemeinsames Einkaufen, Kochen, Spazieren gehen oder andere Aktivitäten. Je nach Bedürfnis, Wunsch und Möglichkeiten gestalten die WPG-Mitglieder den Alltag oder ziehen sich in ihre Privatsphäre zurück.

Wohn-Pflege-Gemeinschaften – als Alternative zur klassischen Heimunterbringung und zum Alleinwohnen – bieten:

  • eine wohnliche und familienähnliche Lebenssituation
  • eine aktive Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner
  • eine bedürfnisgerechte Begleitung, Betreuung und Pflege
  • eine Entlastung und Mitsprache der Angehörigen.

Weitere Informationen

zu Wohn-Pflege-Gemeinschaften (WPG) finden Sie hier.

Die Grundlagen der Beschreibung haben wir mit freundlicher Genehmigung der Hamburger Koordinationsstelle Wohn-Pflege-Gemeinschaften entnommen. Auf deren Website finden Sie die derzeit in Hamburg bestehende WPG und viele weitere Informationen zu diesem Thema.

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